Glossary
- Caja de ahorros:
Banco que cuya actividad principal consiste en aceptar depósitos que producen intereses.
- Emission à succès
Nouvelle émission de titres dans le marché primaire, largement sur-souscrite, qui est souvent traitée dans le marché secondaire à un prix supérieur à celui de l’émission.
- Evasion de capital
Un terme utilisé au sujet du transfert du capital vers un autre pays en violation des lois réglementant l'exportation des capitaux. Voir aussi Fuite de capitaux.
- Ingénierie financière
Le processus de création, de combinaison ou de division d'instruments financiers afin d'accomplir un objectif financier spécifique dans le cadre de certaines contraintes fiscales et légales.
- Insolvabilité
L’incapacité d’un débiteur à honorer ses dettes lorsqu’elles sont dues (exigibles). Opposé : Solvabilité.
- macro-prudentiel
voir macroprudentiel
- Rapport de solvabilité
Le rapport entre le capital d'une banque et ses actifs. Voir aussi: Ratio de capital.
- Rat "Wirtschaft und Finanzen"
Der Rat "Wirtschaft und Finanzen" zählt zusammen mit dem Rat "Landwirtschaft" und dem Rat "Allgemeine Angelegenheiten" zu den ältesten Ratsformationen. Er ist gemeinhin als Ecofin-Rat oder einfach als "Ecofin" bekannt und ihm gehören die Wirtschafts- und Finanzminister der Mitgliedstaaten bzw., wenn Haushaltsfragen erörtert werden, die für den Haushalt zuständigen Minister an. Er tagt einmal im Monat.
Der Ecofin-Rat befasst sich mit der EU-Politik in mehreren Bereichen, darunter: Koordinierung der Wirtschaftspolitik, wirtschaftspolitische Überwachung, Überwachung der Haushaltspolitik und der öffentlichen Finanzen der Mitgliedstaaten, der Euro (rechtliche, praktische und internationale Aspekte), Finanzmärkte und Kapitalverkehr sowie Wirtschaftsbeziehungen zu Drittländern. Er beschließt hauptsächlich mit qualifizierter Mehrheit, wobei das Europäische Parlament konsultiert wird oder mitentscheidet; hiervon ausgenommen sind Steuerfragen, über die einstimmig entschieden wird.
Der Ecofin-Rat erstellt und verabschiedet außerdem jedes Jahr zusammen mit dem Europäischen Parlament den Haushaltsplan der Europäischen Union mit einem Volumen von etwa 100 Milliarden Euro.
Die Eurogruppe, der die Mitgliedstaaten angehören, deren Währung der Euro ist, tritt in der Regel am Tag vor der Tagung des Ecofin-Rates zusammen und befasst sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU). Es handelt sich hierbei um ein informelles Gremium, das nicht als Ratsformation gilt.
Wenn der Ecofin-Rat Dossiers im Zusammenhang mit dem Euro und der WWU prüft, nehmen die Vertreter der Mitgliedstaaten, die den Euro nicht eingeführt haben, an der Abstimmung im Rat nicht teil.
- Spéculateurs
- Abschreibung
Endgültiger Wertverlust. Gemeint ist der endgültige Verlust eines Wertes oder einer Forderung, zum Beispiel durch den Konkurs eines kreditnehmenden Unternehmens.
- Aktienfonds
Wie die Vergangenheit zeigt, bringen Ihnen Aktienfonds bei langfristiger Veranlagung höhere Erträge. Bei kürzeren Engagements sind allerdings starke Kursschwankungen möglich. Sie sollten nur dann investieren, wenn Sie sicherstellen können, dass Sie das Geld nicht von heute auf morgen brauchen.
- Asset Backed Securities (ABS)
Durch Forderungen (Assets) gesicherte (Backed) Wertpapiere. In ABS werden Kredite von den Banken gebündelt und als Wertpapiere an Investoren verkauft.
Dazu gehören auch Collateralized Debt Obligations, (CDOs), in denen sichere und unsichere Kreditforderungen stecken.- Bad Bank(s)
Der Schrottplatz für die unsicheren Kredite in den Banktresoren. Banken können giftige Papiere (toxic assets) in eine auf Zeit eingerichtete Bad Bank oder mehrere Bad Banks, wie in Deutschland geplant, überführen, um ihr Portfolio zu bereinigen und Vertrauen an den Finanzmärkten zu gewinnen. Fraglich ist, ob die Banken als Verursacher oder am Ende die Steuerzahler die Haftungsrisiken tragen.
- Credit Default Swap (CDS)
Handelbare Kreditabsicherungen, mit denen Gläubiger sich gegen Gebühr für den Ausfall der Forderung versichern können. Allerdings gab es keine Kontrolle darüber, ob der Sicherungsgeber eventuellen Ausfallforderungen überhaupt nachkommen kann.
- Dachfonds
Das Fondsvermögen wird nicht in Einzeltitel investiert sondern es werden Fondsanteile von anderen Investmentfonds gekauft. Durch die breitere Streuung wird das Risiko für den Anleger verringert, es entstehen aber auch (geringfügig) höhere Kosten
- Derivate
Derivate werden von primären Finanzprodukten wie Aktien, Krediten und Anleihen abgeleitet. Sie dienen der Absicherung von Risiken, z.B dem Preis des Dollars für eine Lieferung im folgenden Jahr. Gleichzeitig sind sie auch ein hochriskantes Spekulationsobjekt.
- Geldmarktfonds
Sie investieren in Festgelder und Anleihen mit Restlaufzeit unter einem Jahr. Diese sind sehr sicher und stabil, erzielen aber oft nur einen geringfügig höheren Ertrag als ein Sparbuch. Diese Art von Investmentfonds ist vor allem in Niedrigzinsphasen interessant
- Gemischte Fonds
Sie investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen. Es soll damit versucht werden, die Vorteile von Aktienfonds, nämlich hohen Ertrag, und von Rentenfonds, nämlich stabilere Kursentwicklung, zu vereinen. Entsprechend den Fondsrichtlinien kann der Fondsmanager je nach Börsenstimmung zwischen Aktien und Anleihen laufend wechseln. Gemischte Fonds erreichen oft höhere Erträge als Aktienfonds.
- Goldene Aktien
Inhaber so genannter “Goldener Aktien” besitzen in einem Unternehmen besondere Rechte. Meist sind Goldene Aktien im Besitz der öffentlichen Hand, die sich besondere Befugnisse bei der Privatisierung groβer Staatsunternehmen gesichert hat. Im Gegensatz zu den meisten EU-Mitgliedsstaaten sind “Goldene Aktien” im Gesellschaftsrecht Deutschlands nicht gebräuchlich- eine Ausnahme ist das VW Gesetz.
- Hedge-Fonds
Auf spekulative Anlagestrategien angelegte Investmentfonds, die mit groβem Risiko hohe Renditen erzielen wollen. In Deutschland sind sie erst seit 2004 zugelassen, inzwischen auch als Heuschrecken bekannt, weil sie oft groβe Verwüstungen in Unternehmen hinterlassen.
- Hedgefonds
Diese speziellen Fonds investieren meist in spekulative Finanzprodukte (z.B. Optionen, Futures) und versuchen unabhängig von der am Finanzmarkt vorherrschenden Entwicklung, Erträge zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu klassischen Investmentfons weisen Hedgefonds ein überdurchschnittlich hohes Risiko auf. Auch die Kosten sind vergleichsweise hoch. Nur erfahrene und risikobereite Anleger sollten in Hedgefonds investieren und müssen sich auch darüber im Klaren sein, dass ein Totalverlust ihrer Anlage eintreten kann.
- Liquidität
Die Fähigkeit eines Unternehmensb oder einer Bank, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und die schnelle Verfügbarkeit von Vermögensobjekten, etwa von Geldanlagen. Wer leicht, schnell und ohne Verlust seine Anlagen in Bargeld umwandeln kann, hat eine gröβere Liquidität.
- Private Equity
Kapitalbeteiligung bei Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind. International tätige Private-Equity-Gesellschaften (PEG) sind oft auf die Beteiligung an besonders renditeträchtigen kleinen und mittleren Unternehmen spezialisiert und handeln nach der Maxime "Profit vor Unternehmenserfolg" -in Deutschland hat ihnen das genauso wie bei den Hedge-Fonds den Namen
- Rating
Bewertung der Sicherheit von Anlagen. Rating-Agenturen wie Moody's oder Standard & Poor's vergeben Bewertungen für Banken oder Finanzprodukte. Viele ABS wurden vor Beginn der Krise als sicher oder sehr sicher bewertet. Die
Rating- Agenturen sind deshalb stark in die Kritik geraten und sollen künftig besser kontrolliert werden.- Rentenfonds
Sie legen in Bundesanleihen, Pfand- und Kommunalbriefen sowie in Anleihen von Unternehmen an. Nachdem Anleihen eine fixe Verzinsung und eine eher stabile Kursentwicklung haben, weisen Rentenfonds in der Regel eine kontinuierliche Wertentwicklung auf. Es sind aber auch negative Kursentwicklungen möglich.
- Schuldverschreibung
In einer Schuldverschreibung verpflichtet sich ein Schuldner gegenüber dem Gläubiger, eine geliehene Geldsumme nach Ende der Laufzeit zurückzuzahlen und während der Laufzeit Zinsen zu zahlen.
- Shadow-Banking
Schattenbanken (Shadow Bank) spielen eine zunehmende Rolle im internationalen Finanzsystem. Dazu gehören die ehemaligen Investmentbanken wie
Lehman Brothers ebenso wie Hedge-Fonds, Conduits oder Pensionsfonds. Im Gegensatz zu Geschäftsbanken haben sie keine klassischen Bankkunden, die über Girokonten ihren Zahlungsverkehr erledigen. Sie konzentrieren sich auf renditeträchtige Investitionen für ihre oft vermögenden Kunden und kassieren dafür meist eine Gebühr. Im Zuge der Finanzkrise wurden die noch bestehenden Investmentbanken in "normale" Geschäftsbanken umgewandelt.- Subprime
Kredite, die Bauherren und Hauskäufer mit niedrigem Einkommen und geringer Kreditwürdigkeit vergeben wurden (Sub = unter, Prime = erstklassig. Die Rückzahlung der Kredite funktionierte nur, solange die Immobilienpreise weiter stiegen und die Zinsen niedrig waren. Als die Zinsen stiegen und die Immobilienpreise einbrachen, konnten viele Kreditnehmer ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Die Umwandlung von Subprime-Krediten in ABS trug die faulen Papiere in das internationale Finanzsystem.
- Swaps
Swaps sind ein Finanzinstrument. Dabei verpflichten die Vertragspartner sich, Zahlungsströme auszutauschen. Ein häufiger Swap ist der Zinsswap, bei delm feste und variable Zinssätze zwischen den Partnern getauscht werden. Ein Vertragspartner zahlt dem anderen den variablen Satz, dieser wiederum entrichtet den festen Satz. Im Idealfall profitieren beide, oft ist dies nicht der Fall.
- Transaktionssteuer
Wegen der Finanzkrise wird die Einführung einer Transaktionssteuer auf alle Devisen-, Aktien und Derivategeschäfte diskutiert. Das Ziel einer Transaktionssteuer ist es, die teilweise von Spekulationen verursachten, extremen Ausschläge auf den Finanzmärkten zu glätten.
- Zweckgesellschaft / Conduit /SIV
Werden oft weitgehend ohne Eigenkapital von Banken gegründet, um Kreditforderungen zu übernehmen und diese in ABS zu bündeln ("Verbriefung"). Die ABS werden dann am Markt gehandelt, die Zweckgesellschaften handeln auβerhalb der Bilanzen der Mutterbanken.